Grassrootmanagement

Höhere Mitarbeiterloyalität durch Grassrootmanagement

Grassrootmanagement kommt als Trend ursprünglich aus dem Marketing und inspiriert Kunden zu wahren Fans eines Unternehmens zu werden.Fans sind loyale, ehrlich authentische und deswegen glaubwürdige Botschafter eines Unternehmens.

Kunden zu Fans zu machen, hat immer mit positiven Emotionen zu tun, die Zuverlässigkeit, Respekt und Interesse zeigen sowie der stückweisen eigenen Verbesserung und Potentialnutzung. Das dahinterliegende Ziel ist immer die Begeisterung der Menschen, die für das Unternehmen wichtig sind.

Dem zu Grunde liegend in der internen Kommunikation bedeutet das, die eigenen Mitarbeiter zu begeistern und als Fans zu gewinnen. Menschen wollen dazugehören und sich wichtig genommen fühlen. Es geht um das Verhältnis von Mensch zu Mensch. In der Personalentwicklung für unsere Mitarbeiter geht es um Beziehungs- und Stimmungsmanagement, immer getragen von Empathie.

Stimmungen im Team durch Grassrootmanagement erhöhen

Die Stimmungen im Team, zwischen den Teammitgliedern, nähren unser Wohlbefinden im beruflichen Alltag und erst recht bei einem wichtigen oder neuen Projekt. Stimmungen sind entscheidend und tragen maßgeblich zu Erfolg oder Misserfolg eines Projektes und der Teamperformance bei.

Inhaltlich wendet sich Stimmungsmanagement im Unternehmen gegen den weitgehend vorherrschenden Negativismus. Es orientiert sich an Erkenntnissen der positiven Psychologie und dem Modell des „Positive Leadership“. Unter dem Gründervater dieser Strömung Martin Seligmann gewann einer der wissenschaftlicher Hauptvertreter Daniel Kahneman für seine bahnbrechenden Arbeiten auf diesem Gebiet 2002 den Nobelpreis für Ökonomie. Grundlegend beschäftigt sich diese wissenschaftliche Disziplin mit positiven Emotionen und dem, was Menschen von innen stärkt. Vor allem aber ist die Intensität der Beziehungen im Team ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und außerordentlich gute Resultate.

Ein sehr treffender Vergleich sind die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung unter der Leitung von Dr. Gerald Hüther: Neue Lösungen, Lernen und Weiterentwicklung entstehen durch neue und intensive Vernetzungen im Gehirn. Für eine Weiterentwicklung geht es also nicht um “mehr” Gehirn oder ein größeres Gehirn, sondern um die Intensität der Vernetzung. Die Intensität der Beziehungen der Verschaltungen zueinander ist ausschlaggebend. Je mehr Verknüpfungen wir schaffen, umso mehr und leichter zugängliches Wachstums- und Entwicklungspotential haben wir noch!

Exakt genauso verhält es sich in unseren Teams. Je mehr neue Verknüpfungen geschaffen und genutzt werden, umso erfolgreicher und entwicklungsfähiger arbeitet das Team.

Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Das Gehirn setzt sogar Einsamkeit mit menschlichen Schmerz gleich.Von Klein auf suchen wir Zugehörigkeit und Verbindung, zeitgleich auch Entwicklung. Wie das Baby im Bauch der Mutter schon diese Möglichkeit erlebt.

Das wichtigste für unsere Unternehmen ist: In Bewegung zu bleiben. Sich selbst bewegen, das Team, unsere Mitarbeiter zu bewegen und zu berühren.

Gut aufgesetztes Stimmungsmanagement orientiert sich an diesen uns zugrunde liegenden und prägenden Erfahrungen und Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung und schafft die Basis für Entwicklung und Zugehörigkeit im Team. Gute Stimmung geht immer auch Hand in Hand mit den Einstellungen des Teams am Beginn einer schwierigen Aufgabe, die das Ergebnis essentiell beeinflusst. Es geht um die Wertschätzung dessen, was ich beitragen und vom anderen lernen kann. Wachstum entsteht mit Wertschätzung und Förderung der Vielfalt.

Stimmung beim Einzelnen

Stimmungsmanagement beim Einzelnen legt die Basis für Glück und Zufriedenheit für mehr Leichtigkeit, Gelassenheit und gute Stimmung. Es fordert auf und ermutigt, das zu tun, was glücklich macht. Genauso aber auch legt es Wert darauf zu achten, dass den Menschen und Mitarbeiter das glücklich macht, was er tut. Zwei wichtige Betrachtungsweisen, die in engem Zusammenhang stehen. Denn wer jetzt kein Glück empfinden kann, wird es nie können. Unabhängig der Umstände von außen.

“Wenn ihr hier und jetzt nicht glücklich seid, werdet ihr es nie sein” besagt schon eine alte Weisheit aus dem Zen-Buddhismus.

In der Einzelarbeit spielt Mindmanagement, ursprünglich aus dem Spitzensport und den olympischen, menschlichen Spitzenleistungen stammend, eine zentrale Rolle. In der Wirtschaft und im Unternehmenskontext wird „Gedankenhygiene“ oft zu wenig Bedeutung beigemessen. Wir wissen alle um die Wichtigkeit körperlicher Hygiene im Privat- und Berufsleben und duschen ein- oder auch mehrmals täglich. Genauso wichtig ist die Pflege der persönlichen Gedanken und Einstellungen.

Stimmungs- und Mindmanagement vermitteln und arbeiten an Zuversicht! Um Mut machen und an sich zu glauben. Daraus entstehen die wahren Erfolgsgeschichten.

Jeder Mensch erlebt persönliche und berufliche Herausforderungen und manchmal Misslingen und Misserfolge. Es nicht darum, sich nicht umwerfen zu lassen. Sondern darum dass und wie schnell wir wieder aufstehen. Wir hatten dann mit einer Situation zu tun, der wir noch nicht gewachsen waren. Und wir bekommen neue Gelegenheit zu Üben. Entscheidend ist, dass wir es tun, alles andere ist nebensächlich.
Es geht um das was und das Tun viel mehr als um das wie. Mindmanagement mit Einflüssen auch aus der Weisheitsforschung beschäftigt sich auch mit der Äquivalenz, die das Leben immer wieder bereit hält. Um persönlich besser, leichter und klarer zurecht zu kommen.

Das wichtigste für unsere Unternehmen ist: In Bewegung zu bleiben. Sich selbst bewegen, das Team, unsere Mitarbeiter zu bewegen und zu berühren. Persönliches Berührtsein schafft echte Empathie und Loyalität auf einer Ebene, die so viel mehr vermag als Dienst nach Vorschrift. Menschen engagieren sich für Menschen und ihre Ideen. Empathie bildet Verbundenheit und Begeisterung im Herzen, aus tiefster Überzeugung.

Einige Unternehmen arbeiten schon mit internen oder externen Feelgood-, Trustprocess- oder Grassrootmanagern, die sich für Stimmungen im Team und beim Einzelnen engagieren und damit dem Stillstand trotzen. Mit Mut und Anpackerqualität fördern sie Bewegung, Weiterentwicklung und Wachstum auf persönlicher und wirtschaftlicher Ebene in außerordentlichen Dimensionen.

 

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